Eigenheimervereinigung Pfaffing und Umgebung e.V.
 




Fachvortrag „Kindersicherheit in Haus und Hof“
am 07.03.2013


„Kindersicherheit in Haus und Hof“, so lautete das Thema des Vortrages der Eigenheimervereinigung Pfaffing und Umgebung e.V. im Vereinslokal Pfaffinger Hof. Die Referentin, Daniela Pfaffenberger, zeigte sehr anschaulich, teils aus ihren eigenen Erfahrungen als Mutter, teils aus Begebenheiten im Alltag ihrer Spielgruppenzeit, die Vielzahl von Gefahren auf, die in der unmittelbaren Umgebung der kleineren und auch schon größeren Kinder lauern.

Einige Beispiele:
Sturzgefahr durch vollgestellte Treppen, aber auch durch die Treppengitter selber, die ja eigentlich schützen sollen, für Kinder ab 3 bis 4 Jahren aber eher zum Klettern anregen.
Verbrühungen, oder Verbrennungen, durch ungesicherte Töpfe und Pfannen auf dem Ofen, und (an das denkt man als Erwachsener gar nicht) Kaffee aus einer Tasse, die auf dem Tisch steht. Der Inhalt einer Kaffeetasse reicht aus, um 30 % der Körperoberfläche eines Kindes zu verbrühen!
Erstickungsgefahr durch Plastiktüten, Kuscheltiere und Kissen (bei Babys), Kleinteile, Lutscher, Bonbons …

Vergiftungen, z.B. durch weggeworfene Zigarettenkippen auf dem Spielplatz!
Äußerst gefährlich ist auch Lampenöl! Schon beim Verschlucken kleinster Mengen von unter einem Gramm können die Öle in die Lunge „kriechen“ und dort schwere Entzündungen, sogenannte „chemische Lungenentzündungen“ auslösen. Ärztliche Hilfe kommt in diesen Fällen häufig zu spät.
Kinder sind deshalb so gefährdet, weil sie noch nicht über genug Lebenserfahrung verfügen. Sie können die Gefahren nicht sehen und nicht abschätzen. Ein Kind weiß erst, was „heiß“ bedeutet, wenn es sich einmal die Finger verbrannt hat.

Die beste Strategie, um sein Kind zu schützen ist deshalb anschauliche Aufklärung. Man sollte sein Kind in die täglichen Tätigkeiten mit einbinden, zeigen, was man tut, und das Kind auch selbst mitmachen lassen. Dabei sollte man sich immer möglichst klar ausdrücken, also auf „Weichspüler“, wie: könntest Du bitte, würdest Du bitte …, verzichten.

Kinder verstehen das Wort „nicht“ nicht. Denken Sie mal nicht an einen rosa Elefanten...
„Lauf nicht auf die Straße“ wäre durch „Stopp, bleib am Straßenrand stehen“ zu ersetzen.
Mehr Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.verwaltung.bayern.de als Downloadbroschüre „Sicherheit für Ihr Kind – (k)ein Kinderspiel. Ein Sicherheitstrainig für Kinder, in Form eines Spieles, finden Sie unter www.ampelini.de.