Eigenheimervereinigung Pfaffing und Umgebung e.V.
 



Vereinsausflug vom 24. - 26.06.2011


In diesem Jahr führte unser Vereinsausflug nach Koblenz. Erstmals war die Reisegruppe für mehrere Tage unterwegs.

Am 24.06.11, pünktlich um 6.30 Uhr brachen 25 Pfaffinger Eigenheimer und 4 Gäste aus Wasserburg mit dem komfortablen, von Karl Terrla sicher gelenkten Reisebus der Firma Hilger (mit dem sonst die Wasserburger Basketball-Damen zu ihren Spielen gebracht werden) auf, um ein wenig bayerische Kultur nach Rheinland-Pfalz zu exportieren.
25 Pfaffinger? - Nein! Schon vor Forsting fiel dem Vorstand und Reiseleiter auf, dass noch 2 Personen fehlten. Kurzerhand setzte er sich zum Fähnrich ins Auto, um die Fehlenden noch nachzuholen, was glücklicherweise auch rechtzeitig bewerkstelligt wurde.

Bereits kurz vor der Autobahn schien dann die Sonne auf die Reisegruppe - so wie sich das gehört, wenn Engel reisen.


Nach einem Frühstücksstopp nähe Allersberg, bei dem man sich die vom neuen Pfaffinger Backhaus mitgenommenen Köstlichkeiten und Kaffee schmecken ließ, ging es weiter nach Rüdesheim, wo sich die Gruppe teilte, um zu Mittag zu essen und beim Spazierengehen, Eindrücke von der kleinen Weinstadt, insbesondere der weltbekannten Drosselgasse, zu sammeln.






Um 15.30 Uhr wurde Koblenz erreicht. Dort wartete bereits die Stadtführerin Karin van de Open.

Sie erzählte von der Geschichte der Stadt, von den neuen Errungenschaften durch die Bundesgartenschau, von Besonderheiten, wie dem Pfefferminzje oder dem Schängel, aber auch so manche Anekdote aus ihrer langjährigen Berufserfahrung.



Ein Highlight der Führung war auch die Geschichte vom enthaupteten Räuberhauptmann, dessen abgeschlagener Kopf seinen Henkern die Zunge herausstreckte und der das nun zu jeder vollen Stunde vom Turm herab wieder tut.

 

 

 

 

 

Natürlich ließ sich Frau van de Open nicht nehmen, vor ihrem bayerischen Publikum zu betonen, dass es in Koblenz ein echtes Brauhaus mit eigenem Bier gibt, dem Königsbacher (was, nebenbei bemerkt, weil selbstverständlich getestet, recht süffig ist).



Im Anschluss an die sehr interessante Stadtführung ging es wieder mit dem Bus weiter ins nahe gelegene Örtchen Löf an der Mosel, wo die Gruppe im Hotel Lellmann ihr Quartier bezog und ein 3-Gänge-Menü zu Abend genoss.


Den Abend verbrachten die Reisenden in der hoteleigenen Bar, im Schwimmbad mit Sauna, oder einfach mit einem Spaziergang durch die wunderschöne Landschaft entlang der Mosel.


Der nächste Morgen brachte ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, an dem man sich für den ganzen Tag ordentlich stärken konnte.


Dem Personal besonders angetan hatte es die jüngste Reisende. Kellner Mario las ihr jeden Wunsch von den Augen ab.


Der Samstag war dem Besuch der Bundesgartenschau gewidmet. So ging es wieder mit dem Bus nach Koblenz. Es fanden sich schnell viele kleine Grüppchen zusammen. So konnte jeder in seinem individuellen Tempo das Gelände erkunden.


Ein besonderes Highlight der Gartenschau ist sicherlich die gläserne Gondel über den Rhein, die extra für die BuGa erbaut wurde und nach Ende derselben wieder abgebaut wird. Ebenso die Festung Ehrenbreitstein mit ihren Befestigungsanlagen nicht zuletzt aus dem zweiten Weltkrieg.


Das Deutsche Eck mit Mosel und Rhein ist ebenso ins Gelände mit einbezogen, wie das Kurfürstliche Schloss mit seinem wunderbaren Schlossgarten. Dazwischen ist immer wieder ein Abstecher in die Stadt möglich (ähnlich, wie bei der Landesgartenschau in Rosenheim). Zahlreiche Projektarbeiten, Ausstellungen, Schauhandwerk, Aktionen (auch für Kinder), Spielplätze und Ruheoasen lassen die BuGa zu etwas Besonderem für jede Altersgruppe werden.


Leider spielte an diesem Tag das Wetter nicht ganz so mit, wie es hätte sollen. Doch wer nicht mehr laufen konnte, oder wollte, der hatte die Möglichkeit, eines der vielen Schiffe zu besteigen und eine kleine Rheinfahrt zu unternehmen. Und wem es mit dem Laufen noch zu wenig war, der konnte am Abend in der Hotelbar noch das Tanzbein zur Lifemusik schwingen.

Der Sonntag schickte die Eigenheimer wieder auf die Reise in Richtung Heimat. Aber nicht, ohne zuvor noch einen Abstecher nach Limburg zu unternehmen.


Dort ist neben dem spätromanischen Dom vor allem die Altstadt mit seinen Fachwerkhäusern, teilweise aus dem 13. Jahrhundert, und die alte Lahnbrücke von 1346 sehenswert.


Fast planmäßig kam die Gruppe am Sonntag um 20.15 Uhr wieder zu Hause in Pfaffing an. Geschafft, aber glücklich, voller Eindrücke von einem gelungenen Vereinsausflug.


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