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Ostern 2021

Liebe Vereinsmitglieder,

Ihnen und Ihren Angehörigen wünscht die SGW ein frohmachendes Ostern 2021 Wir wünschen Ihnen allen Trotz den schwierigen Umständen, heuer nur im engsten Familienkreis, ein beschwingtes und fröhliches Ostereiersuchen. Bleiben Sie gesund und behütet,

 

Eier färben Hier geht´s zu den Hühnern


Farben:
beige - mit Zwiebelschalen kochen
blau - in Heidelbeersaft einlegen
braun - mit Schwarztee kochen
grün - in Spinatsaft einlegen
rosa - in Preisselbeersaft einlegen
rot - Eier in Essig mit Saft von Roter Bete einlegen
gelb – Safran färbt Eier gelb

Alle Ergebnisse werden allerdings gleich Null sein oder eventuell eher dürftig, egal wie viele Zwiebelschalen oder Gemüsesorten sie ins Kochwasser tun, wenn ein weiterer Zusatz im Kochwasser fehlt : ESSIG. Zur Ostereierfärberei darf ESSIG nicht fehlen, sonst fehlt die Farbqualität.



Bevor das Ei zu sehr abgekühlt ist, noch mit Speckschwarte einrieben, zur Not mit einem Stück fetten Speck. Eine Weile einziehen lassen und mit einem Küchentuch nachpolieren. Essig und Speck geben den kennzeichnenden Osterduft, die das Osterei vom normal gekochten Hühnerei unterscheidet

 

Hasenwitze:


Das Häschen kommt in ein Lokal, wirft eine Mark in den Spielautomaten und gewinnt jedes Spiel. Es wirft ein weiteres Geldstück ein - wieder alle Spiele gewonnen. Die übrigen Gäste werden aufmerksam und sehen dem Häschen zu. Nachdem es mehrmals die Serie geschafft hat, fragt ein Gast, wie das denn nur möglich sei. Meint das Häschen: Haddu Hasenpfote, haddu Glück!

Das Häschen und sein Hasenmädchen sind in eine Treibjagd geraten. Noch dazu ist ihnen ein Fuchs auf den Fersen. Geschwind verkriechen sie sich in ihren Bau und kuscheln sich in die hinterste Ecke. Unnu? fragt das Hasenmädchen. Nu bleiben wir solange hier, bis wir in der Überzahl sind.

überhaupt kein Richtiger...
Im Wald ist wieder mal Musterung. Der Hase, der Fuchs und der Bär müssen antreten. Keiner von ihnen hat Bock auf Bund. Da sagt der Hase: Passt auf, ihr schneidet mir die Ohren ab, denn ein Hase ohne Ohren bringt der Bundeswehr ja nix. OK, die anderen schneiden ihm die Ohren ab, er geht auf die Musterungs-Lichtung. Kurz darauf kommt er zurück, die anderen fragen aufgeregt: Na, bist du ausgemustert? Der Hast sagt Klar, die haben gesagt, eine Hase ohne Ohren ist völlig nutzlos. Hmm, sagt der Fuchs, dann schneidet ihr mir am besten den Schwanz ab, den ein Fuchs ohne Schwanz taugt ja wohl auch nix. Gesagt, getan, der Fuchs geht ohne Schwanz zur Musterung und kommt grinsend zurück: Ausgemustert. Da sitzt der Bär heulend da: Buuhuhu, ich hab nur kleine Ohren, ich hab nur einen kleinen Schwanz, was soll ich denn machen? Pass auf Bär, sagt der Hase, der Fuchs und ich schlagen dir die Fresse ein bis du keine Zähne mehr hast. Denn ein Bär ohne Zähne taugt ja wohl auch nix. Der Hase und der Fuchs polieren dem Bären also voll die Fresse, der Bäre blutet ohne Ende, hat irre Schmerzen, sieht nur noch Sterne. Er torkelt also zur Musterung und kommt gleich darauf wieder zurück. Und Bär, bist du auch ausgemustert?. Der Bär nickt völlig blutverschmiert. Und warum? wollen die anderen wissen. Pfu dick!

Häschen geht in die Schule.
Der Lehrer sagt: „Wir haben Mathematik.
Lehrer: Du hast 3€. Du verlierst 2€. Was hast du noch?“
Antwortet Häschen: „Ich habe ein Loch in der Jackentasche!“

Geht ein Häschen zum Ohrenarzt und fragt: Haddu Ohrenstöpsel?
Sagt der Ohrenarzt: Ja hab ich, wieso?
Ich kann die Häschenwitze ned mehr hören!!!

 

 

 

Osterhase

Der Hase spielt bereits in der ägyptischen Mythologie eine Rolle als Symbol der Fruchtbarkeit Die Vorstellung vom Hasen als österlichen Eierbringer ist in Deutschland zum ersten Mal im 17. Jahrhundert, und zwar an Rhein, Neckar und Saar belegt. Bereits im Mittelalter hatte man allerdings den Hasen als Sinnbild der Auferstehung Christi gedeutet.

 

 

 

Die Sache mit dem Glauben


„Du glaubst noch an den Osterhasen?“ Lina steht, die Hände in die Hüften gestemmt, zusammen mit Anton, Clara und Daoud vor Nele. „Pah, du Baby, nur Babys glauben an den Osterhasen… Nele ist ein Baby! Nele ist ein Baby!“, singt Lina und lacht. Die anderen drei lassen sich davon anstecken. „Kommt“, ruft Lina, „mit Babys spielen wir nicht!“ Sie stößt Nele unsanft zur Seite und die Vier laufen kichernd davon.


Nele steht da, die Hände zu Fäusten geballt und kämpft mit den Tränen. Sie ist wütend, weil sie die Sache mit dem Osterhasen erzählt hat. Gleichzeitig ist sie traurig, weil Lina, Clara, Anton und Daoud doch eigentlich ihre Freunde sind.

Beim Mittagessen im Kindergarten hat Nele keinen richtigen Hunger. Sie sitzt an ihrem Platz und stochert mit der Gabel in ihrem Essen herum. Als sie zu Anton und Daoud hinüberschaut, grinsen beide und wackeln mit zwei Fingern hinter ihren Köpfen. Lina und Clara prusten gleich los, als das sehen. Nele schluckt und wird auf ihrem Stuhl ganz klein. Plötzlich fühlt sie die Hand von Anne-Britt, der Kindergärtnerin, auf ihrer Schulter. Anne-Britt lächelt Nele aufmunternd an. „Na Nele, macht die Sache mit dem Osterhasen Kummer?“ Nele nickt und wundert sich: Woher weiß Anne-Britt davon?

Am nächsten Morgen sitzen alle Sternenkinder zusammen mit Anne-Britt im Stuhlkreis.
Die Sternenkinder sind die Großen im Kindergarten. Sie werden nach den Sommerferien in die Schule gehen. „In wenigen Wochen feiern wir das Osterfest“, sagt Anne-Britt, „Wie in jedem Jahr wollen wir gemeinsam einen Ostergarten bauen, mit dem wir die Geschichte von Jesus nacherzählen. Da ihr die Großen seid, ist es eure Aufgabe den Garten zu gestalten.“
„Endlich sind wir dran!“, ruft Lina, deren Bruder im letzten Jahr zur Schule gekommen ist und Zuhause mit der Arbeit am Ostergarten mächtig angegeben hat. Die Kinder freuen sich riesig, denn der Ostergarten und die anschließende Osterfeier gehören zu den Höhepunkten im Kindergarten. Nur Daoud sitzt ganz still da. „Wir Muslime feiern Ostern nicht“, sagt er leise. „Ich weiß, Daoud“, sagt Anne-Britt, „Ich habe bereits mit deinen Eltern gesprochen. Sie sind einverstanden, dass du an den Vorbereitungen und an unserer Osterfeier als Gast teilnimmst. Zum Geburtstag des Propheten Mohammed wird dein Vater in Kindergarten kommen. Er wird uns von dem muslimischen Lichtfest erzählen und dann werden wir eure Gäste sein.“ Daoud ist erleichtert, so kann er ohne schlechtes Gewissen mitmachen und sich mit den anderen auf die Aufgabe freuen.

„Da fällt mir ein, dass ich euch noch fragen wollte, wie ihr über den Osterhasen denkt?“, fragt Anne-Britt in die Runde. Nele bleibt fast das Herz stehen. Sie soll doch jetzt wohl nicht wirklich von der Sache mit dem Osterhasen erzählen? Bei dem Gedanken daran wird Nele knallrot im Gesicht. Im Stuhlkreis kommt Unruhe auf. „Ach“, ruft Anton, „den gibt’s doch gar nicht! Das machen alles die Eltern, die verstecken die Eier und so.“ „Meine Mama sagt, den Osterhasen haben sich die Eltern vor 300 Jahren ausgedacht, damit die Kinder von Weihnachten bis Ostern brav bleiben. Ab Ostern muss dann wieder der Nikolaus herhalten. Das ist alles Blödsinn, sagt Mama“, erzählt Lukas. „Pah, nur Babys glauben an den Osterhasen“, schnaubt Lina verächtlich und guckt dabei Nele an. Die möchte sich nun am liebsten in ein Hasenloch verkriechen. Da fragt Clara: „Anne-Britt, glaubst du noch an den Osterhasen?“ Plötzlich wird es ganz still im Raum. „Nein“, sagt Anne-Britt. Anton, Clara und Lina feixen um die Wette und knuffen sich gegenseitig in die Seiten. „Aber“, und dabei blickt sie Lina, Anton und Clara fest an, „in der Welt der Erwachsenen gibt es viele Dinge nicht, die es in der Welt der Kinder gibt. Dafür glauben Erwachsene an andere Dinge, die man nicht sehen oder beweisen kann: Der Glaube in den verschiedenen Religionen, an die Liebe und die Hoffnung.“ Beim Wort „Liebe“ fangen die Mädchen an zu kichern. „Als kleines Mädchen habe ich ganz fest an den Nikolaus, das Christkind und den Osterhasen geglaubt. Das war sehr schön und eine ganz geheimnisvolle, besondere Zeit, fast wie Magie. Ich war tagelang aufgeregt und habe mir vorgestellt, wie der Osterhase in seiner Osterhöhle die Eier sammelt und bemalt. Irgendwann habe ich nicht mehr daran geglaubt, doch noch heute bekomme ich ein ganz warmes Gefühl im Bauch, wenn ich an diese Zeit zurückdenke.“ Anne-Britts Augen leuchten vor Freude und sie sieht glücklich aus. „’Wer glaubt wird selig’, sagte meine Großmutter immer.“ Nele staunt. Sie fühlt sich genau so, wie Anne-Britt es beschrieben hat. Dieses schöne, warme Gefühl und die Vorfreude können ihr Lina, Clara, Anton und Daoud nicht nehmen. Da können die vier so viel lachen, wie sie wollen. Die Sache mit dem Osterhasen muss jeder für sich selbst entscheiden, das weiß Nele jetzt.

 

 

Christen feiern Ostern, was bedeutet das?


Für einige Menschen bedeutet Ostern ein paar freie Tage zum Frühlingsanfang, Freude an der Ostereiersuche und dem gemütlichen Beisammensein mit der Familie. Manche nutzen die Zeit für eine Urlaubsreise über die Feiertage oder für lange Spaziergänge in der Frühjahrssonne.

Für Menschen mit einem christlichen Glauben ist Ostern das wichtigste Fest.Es ist sogar wichtiger als Weihnachten, weil der Glaube an Gott am Ostersonntag für die Christen seine Wurzeln hat.

Ostern dauert auch nicht nur zwei Tage, sondern vom Ostersonntag bis Pfingsten. Die Feier wird vor, während und nach der Osterzeit mit Gottesdiensten und Ritualen wie das Fasten oder das Taufen begleitet.

40 Tage vor Ostern, das ist die Zeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag, wird gefastet.In früheren Zeiten hieß das, dass die Gläubigen kein Fleisch, auch keine Eierspeisen und Alkohol zu sich nehmen durften. Heute fasten nur noch sehr wenige Menschen so streng. Stattdessen verzichten sie in den 7 Wochen der Fastenzeit auf das Fernsehen, Süßigkeiten oder das Autofahren. In der Fastenzeit sollen die Menschen das Verzichten üben und ihre Gewohnheiten aufgeben, um sich auf die bevorstehende Osterzeit und die Zeit der Erneuerung vorzubereiten. Gleichzeitig erinnern sie sich in der Fastenzeit an den Leidensweg Jesu, deshalb werden die 40 Tage auch Passionszeit genannt:

Bilder und Informationen zum Waldramer Kreuzweg Der Leidensweg Jesu Christi ist eine Folge wichtiger Ereignisse und beginnt damit, dass die religiösen Führer in Jerusalem seinen Tod beschließen. Jesus von Nazareth hatte sie kritisiert und außerdem waren die Priester eifersüchtig, weil so viele Menschen auf ihn hörten. Bei der letzten gemeinsamen Mahlzeit am Pessachfest erzählte Jesus seinen zwölf Jüngern von dem bevorstehenden Verrat, seiner Verhaftung und der Kreuzigung. Doch sie wollten es nicht glauben. Und doch geschah es genau so, wie Jesus gesagt hatte: Judas, einer der zwölf Jünger, verriet Jesus bei den Hohenpriestern für 30 Silberlinge, in dem er ihnen sagte, wo sie Jesus finden würden. Daraufhin wurde Jesus im Garten Gethsemane von Soldaten der Tempelwache verhaftet. Innerhalb eines Tages wurde Jesus vor dem Hohen Rat verhört und vom römischen Statthalter Pontius Pilatus zum Tod am Kreuz verurteilt. Auf dem Hügel Golgatha vor den Mauern Jerusalems wurde Jesus am Freitag gekreuzigt. Er starb noch am selben Abend und sein Leichnam wurde nach jüdischer Sitte in ein Felsengrab gelegt, das mit einem schweren Stein verschlossen wurde. Als Maria Magdalena am Sonntag mit anderen Frauen zum Grab kam, war es leer. Obwohl die Menschen traurig waren und zweifelten, waren der Glaube und die Freude viel größer: „Jesus Christus ist auferstanden!“ Aus Jesus von Nazareth wurde Jesus Christus, was übersetzt heißt Jesus, der Gesalbte.

Wie kann es sein, dass ein Mensch der tot ist, plötzlich wieder lebt? Ist es ein Rätsel, das von der Wissenschaft erst noch gelöst werden muss? Oder ist es ein Geheimnis, das nur diejenigen verstehen können, die daran glauben?
In dem Glauben, dass alles so stattgefunden hat und dass es möglich ist, liegt der Grundstein des Christentums. Es ist das Bekenntnis der Menschen zu Gott und Jesus Christus, seinem von ihm gesandten Sohn. Christen verbinden mit der Auferstehung Jesu Christi die Nachricht: Gott will das Leben, nicht den Tod der Menschen. Jesus lebt und der Tod ist besiegt worden. Jeder Mensch, der an Gott, Jesus und den Heiligen Geist glaubt, kann den Tod, das Traurige oder die Dunkelheit im Leben ebenfalls besiegen und muss sich vor nichts mehr fürchten. Es bedeutet auch, dass jedes Ende auch gleichzeitig ein neuer Anfang ist und das gilt bis in alle Ewigkeit. Das ist die christliche Botschaft am Ostersonntag.

Im Johannesevangelium im Neuen Testament steht die gute Nachricht:

Jesus spricht:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Und wer lebt und sich auf mich verlässt, wird niemals sterben, in Ewigkeit nicht.

(Johannes 11, 25)

 

 

 

Ostern – Ein Fest mit vielen Traditionen


Vier Wege führen uns zu Ostern und den vielen verschiedenen Bräuchen rund um das Fest:
Da sind zum einen die überlieferten Frühlingsfeste aus der Zeit, als die Menschen in Europa an viele Götter glaubten. Der Winter wurde mit Feuer und Lärm vertrieben. Der Frühling, das Erwachen der Natur, wurde mit Opfergaben, Tanz und Gesang begrüßt. Die Fruchtbarkeit der Erde und der Tiere war wichtig für das Überleben, deshalb baten die Menschen mit ihren Ritualen die Götter um gutes Wetter für eine reiche Ernte.

Zum anderen finden wir im Osterfest auch Bräuche des jüdischen Pessachfests, mit dem die Juden - so wie es im Alten Testament geschrieben steht - den Auszug ihres Volkes aus Ägypten und das Ende der Sklaverei auch heute noch feiern. Als drittes stammen viele Bräuche aus dem christlichen Osterfest, das an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten erinnert.Und dann sind im Laufe der Jahrhunderte noch eine ganze Reihe Rituale aus den unterschiedlichen Regionen Deutschlands hinzugekommen. Da Ostern außerdem fast auf der ganzen Welt gefeiert wird, kannst du dir sicherlich vorstellen, dass die Traditionen so bunt und vielfältig sind, wie die Ostereier am Ostersonntag.

 

 

 

Ostereier

Das Ei ist schon immer ein Symbol für die Fruchtbarkeit, das Leben und den Neuanfang gewesen. Kein Wunder also, dass Eier auch in den Farben des Frühlings bemalt werden.
Für die Christen ist das Ei das Zeichen der Auferstehung. Gefärbte Eier wurden schon im 4. Jahrhundert in christlichen Grabstätten gefunden. Im Mittelalter bezahlten die Bauern die Pacht für die Ländereien, die sie bestellten, unter anderem mit Eiern.
Das Verschenken von bunten Ostereiern soll Glück bringen. Also, auf, auf zur fröhlichen Eierfärberei! Das Verstecken der Ostereier wurde übrigens erstmals 1682 einer Schrift erwähnt. Das Eiersuchen keine besondere Bedeutung.

 

 

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag nahm Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern. Er wurde noch am selben Tag verraten und verhaftet. Für die katholische Kirche beginnt mit Gründonnerstag die Dreitagefeier, in der an das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi gedacht wird. Grün beschreibt in diesem Wort deshalb auch nicht die Farbe, sondern meint „gronan“, das mittelhochdeutsche Wort für „weinen“, weil Jesus verhaftet wurde. Trotzdem gibt es Christen, die am Gründonnerstag nur grüne Lebensmittel essen. Eier, die an diesem Tag gelegt werden, sollen besonders viel Glück bringen.

 

 

Karfreitag

Das ist der Tag an dem Jesus gekreuzigt wurde. Es ist ein sehr trauriger Tag für die Christen. In vielen Orten läuten deshalb auch keine Kirchenglocken. In den Messen und Gottesdiensten ertönen weder Orgelmusik noch Kirchenlieder. Daher wird dieser Tag auch der „stille Freitag“ genannt.

 

 

Karsamstag

Oft wird dieser Tag schon als Ostersamstag bezeichnet, im christlichen Glauben gehört er jedoch noch nicht zu Ostern.

 

 

Ostersonntag

Am Sonntag entdeckten die Frauen das leere Grab Jesu Christi. Es ist der Tag an dem Jesus von den Toten auferstanden ist. Das ist der Mittelpunkt des christlichen Glaubens, um den sich alles dreht. Bereits in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag beginnen in den Kirchen die Feiern des Lebens, denn der Tod ist von Gott besiegt worden. Mit der Osternacht fängt die Osterzeit an, die nun 50 Tage bis Pfingsten dauern wird.

 

 

Osterlachen

Es ist das Lachen über den Tod, der mit der Auferstehung bezwungen wurde.
Die dunklen, schweren Tage der Trauer haben ein Ende gefunden und es beginnt eine neue, eine fröhliche Zeit. Daher sollen die Menschen in den Gottesdiensten durch die Predigt auch zum Lachen gebracht werden.

 

 

Ostermesse in Rom

Zehntausende katholische Christen feiern zusammen mit dem Papst, dem Oberhaupt der katholischen Kirche, am Ostersonntag eine Messe auf dem Petersplatz in Rom. An diesem Tag erteilt der Papst den Segen „Urbi et Orbi“, das heißt der Stadt und dem Erdkreis. Dieser Segen wird nur zu besonders feierlichen Kirchentagen gespendet.

Ostermontag

Mit der Auferstehung beginnt das Leben neu, deshalb werden nach den langen Tagen der Trauer die ersten Spaziergänge und Ausflüge ins Grüne gemacht. In den Guten Nachrichten der Emmausjünger wird davon berichtet, daher nennt man diese Ausflüge auch Emmausgang.

Osterkerze

In der Osternacht wird eine brennende Kerze in die dunkle Kirche getragen. Sie soll zeigen, dass Jesus Christus das Licht in die Welt gebracht hat.

Osterfeuer

Auch das Osterfeuer ist das Zeichen des Lichts. Es ist nur sehr viel größer als eine Kerze.
Mittlerweile werden fast überall in Deutschland an Ostern große Feuer entzündet, an denen sich viele Menschen versammeln, um sich das Feuerschauspiel anzusehen. Oben im Norden Deutschlands und in den skandinavischen Ländern sollen mit den Osterfeuern böse Geister und der Winter vertrieben werden.

Osterrad

In der Alpenregion werden in der Osternacht riesige Strohräder in Brand gesetzt und die Berge und Hügel hinuntergerollt. Damit soll eine reiche Ernte im Jahr gesichert werden.

Osterwasser

Besonders zu Ostern und Pfingsten finden Taufgottesdienste statt. Das Wasser, mit dem getauft wird, ist durch das Kreuz in der Osternacht gesegnet worden. In vorchristlichen Zeiten glaubten die Menschen daran, dass ihnen ein Bad in einem fließenden Gewässer am Ostersonntag ihre Jugend und Schönheit erhalten würde.

Gesegnete Ostereier

Nach der langen Fastenzeit vor Ostern wurde mit hart gekochten, bemalten Eiern, einem Osterfladen und der Osterbutter in den Kirchen das Fasten „gebrochen“, d.h. die Menschen durften wieder alles essen. Zuvor wurden die Speisen gesegnet. Bei den orthodoxen Christen gibt es Brauch, dass die Gläubigen die gesegneten Eier nach dem Gottesdienst mit dem Ausruf „Christus ist auferstanden!“ gegeneinander schlagen, denn das soll Glück bringen.

Osterlamm

Der Brauch an Ostern eine Lammspeise zu essen, stammt vom jüdischen Pessachfest ab.
Mit dem Blut eines Lammes malten die Juden vor ihrem Auszug aus Ägypten ein Kreuzzeichen an ihre Türpfosten. Es war das Schutzzeichen. Gott verschonte so die erstgeborenen Söhne der jüdischen Familien, als er als zehnte Plage zu den Ägyptern kam.
Im Alten Testament kannst du diese Geschichte im 2. Buch Mose nachlesen.
Das Lamm ist aber auch ein Symbol für Jesus Christus, denn Jesus wurde für die Sünden der Menschen gekreuzigt. Mit seinem Tod hat er alle Schuld auf sich genommen und Gott mit den Menschen versöhnt.

Osterfladen oder Osterbrot

Nicht alle Menschen konnten sich früher ein Lamm leisten. Stattdessen wurde aus einem süßen Teig ein Lamm gebacken.

Osterprozession

In Südeuropa und Südamerika finden Umzüge der katholischen Gemeinden statt, die den Leidensweg Jesu Christi nacherzählen. Neben der Jesusfigur am Kreuz werden auch Heiligenfiguren auf den Schultern der Gläubigen durch die Städte und Dörfer getragen. Die Prozessionen enden dann mit Messen in den Kirchen.