Wenig Schutz vor Starkregen
Foto: picture alliance/blickwinkel/A. Hartl
In Deutschland ist immer öfter mit Starkregen und somit auch mit Sturzfluten zu rechnen. Dabei gibt es massive Versäumnisse beim Schutz vor diesen Katastrophen, so das Fazit einer Studie der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität der Bundeswehr in München.
Wenn es um effektiven Starkregenschutz geht, sehen die Wissenschaftler insbesondere bei Landkreisen, Städten und Gemeinden massive Versäumnisse: „Die meisten – vor allem kleineren – Kommunen blenden die Gefahren, die hinter dem wachsenden Starkregen-Risiko stecken, einfach aus. Das ist fahrlässig“, so Prof. Theo G. Schmitt von der Uni Kaiserlautern. „Die Kommunen müssen zu mehr Prävention gezwungen werden.“
Konkret fordern die Wissenschaftler u.a., dass auf Karten das Risiko einer Überflutung bis aufs einzelne Haus sichtbar ist. Davon würden auch Eigenheimer profitieren, die damit ganz individuell mehr Vorsorge und so Gebäudeschutz betreiben könnten. Weitere Infos:
www.starkregenmanagement.de
Red.
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