Sanierungsstau beim Hauskauf

Sanierungsstau beim HauskaufFoto: Ingo Bartussek/Adobe Stock

Wenn man alle in Deutschland zum Verkauf stehenden Gebäude, die die Energieklasse E oder schlechter haben, auf Ef­fizienzstandard A sanieren würde, könnte man 1,1 Millionen Tonnen CO₂ sparen. Das Problem: Die Käufer können sich die Kosten dafür angesichts unzureichender staatlicher Unterstützung oft nicht leisten. Betrachtet man allein den Kaufpreis, ist in über der Hälfte der Regionen in Deutschland der Wohngebäudekauf noch erschwinglich. Rechnet man jedoch die Sanierungskosten mit ein, sind es nur noch knapp 20 %, so ein Ergebnis der Studie „Woh­nen in Deutschland 2024“ im Auftrag des Verbandes der Sparda-Banken.

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„Durch diese schwierige Erschwinglichkeitssituation bleiben aktuell Immobilienkäufe und anschließende Sa­nierungen schlicht aus, und es wird wichtige Zeit bei der Zielerreichung der ökologischen Transformation des Gebäudebereichs verspielt“, so Pekka Sagner vom IDW, der an der Studie beteiligt war. Die Bundesregierung müsse daher hier deutlich mehr tun, fordert Florian Rentsch vom Verband der Sparda-Banken.

Red.

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