Eigenheimerverband feiert 65+ und veranstaltet erfolgreiches Parlamentarisches Frühstück

Am 11. Mai fand in Berlin die 140. Mitgliederversammlung des Eigenheimerverbandes Deutschland e.V. mit einer kleinen Nachfeier anlässlich des 65-jährigen Verbandsbestehens statt. Die Pandemie hatte die Jubiläumsfeier 2020 verhindert, so dass nun nachgefeiert wurde. Dem Präsidium des Eigenheimerverbandes und den Vertretern der Mitgliedsverbände war es eine Freude sich nach 3 Jahren Abstinenz erstmals wieder in Präsenz zu begegnen.

Das Parlamentarische Frühstück, welches am Donnerstag, den 12. Mai, in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin veranstaltet wurde, war ein großer Erfolg. Die inzwischen etablierte, jährliche Veranstaltung war gut und prominent besucht. Zu den Gästen zählten Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, die Abgeordneten Roger Beckamp, Nicolas Brickenstein, Daniel Föst, Michael Kießling, Franziska Mascheck, Lars Rohwer, Hanna Steinmüller und Claudia Tausend, sowie Mitarbeiter des Deutschen Bundestags. Auch Verbandsvertreter, wie Dr. Daniela De Ridder, Mittelstandsallianz, Professor Dr. Klaus Neumann und Bettina de la Chevallerie, Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. sind der Einladung des Eigenheimerverbandes Deutschland gefolgt.

Präsident Wolfgang Kuhn begrüßte sehr herzlich zum Frühstück und stellte den Abgeordneten der neuen Wahlperiode sowie den Gästen gemeinsam mit Vizepräsident Markus Eppenich die Aufgaben des Verbandes sowie die Belange, Nöte und Sorgen seiner Mitglieder vor. Dabei nahm er immer wieder Bezug auf Themen, die in den letzten Wochen gerade für Eigenheimbesitzer von großer Bedeutung sind und wies auch darauf hin, dass das Einfamilienhaus aus den Schlagzeilen nicht herauskomme und immer wieder Anlass zur Kritik gebe. „Aber gerade in Zeiten wie diesen sehen wir doch, dass das selbstgenutzte Einfamilienhaus viele Vorzüge bietet – wo haben die Ukraine-Flüchtlinge in den letzten Wochen vermehrt Aufnahme gefunden. Bei Familien, die im selbstgenutzten Eigenheim leben und die – wenigstens – ein Zimmer oder mehr anbieten können“, so Präsident Kuhn. Vizepräsident Eppenich nahm den Faden auf und erläuterte, dass nicht nur das Eigenheim selbst immer wieder Diskussionsgrundlage biete, sondern angeschlossen auch der Garten und wie wir damit umgehen.

Einige angesprochene Themenfelder konnten anschließend im gemeinsamen Austausch vertieft werden: Das Eigenheim steht nach wie vor in der Kritik, bürokratische Hemmnisse und komplizierte Verwaltungsverfahren behindern Eigenheimbesitzer bei der Umsetzung von Klimazielen und viele offene „Baustellen“ wurden diskutiert. Die Gäste beteiligten sich rege am Austausch und es war deutlich zu erkennen, dass die verschiedenen Parteien-Vertreter häufig unterschiedliche Interessen verfolgen. Dennoch herrschte am Ende Konsens, dass es einen Verband wie den Eigenheimerverband Deutschland geben muss, um die Interessen der Eigenheimbesitzer in die Politik hineinzutragen. Denn nur, wer sich äußert, findet auch Gehör, so die gemeinsame Meinung.

Am Ende konnte der Verband den Politikern einen Forderungskatalog zur Neuordnung des energieeffizienten Bauens, Sanierens und Wohnens übergeben (nachzulesen unter www.ehvd.de/aktuelles/9Forderungen). Präsident Wolfgang Kuhn dankte den Teilnehmern für ihre Beiträge und die – über alle Parteigrenzen hinweg – intensive und konstruktive Diskussion und lud bereits zum nächsten Parlamentarischen Frühstück 2023 in Berlin ein: „Die heutigen Diskussionen und Gespräche haben gezeigt, dass die angesprochenen Themen noch weiter diskutiert werden und der Dialog zwischen Politik und Verband nicht abreißen wird. Wir freuen uns darauf, Sie spätestens im nächsten Jahr wiederzusehen.“

 

EHVD