Rhabarber-Livingstone der Marathon-Rhabarber

Wer ausschließlich heimisches Obst und Gemüse isst, für den läutet der Rhabarber jedes Jahr den Frühling ein. Lange bevor man das erste Obst im heimichen Garten ernten kann, versüßt einem der saure Rhabarber, der streng genommen eigentlich ein Gemüse ist schon den selber gebackenen Kuchen oder einen leckeren Kaiserschmarrn. So früh der Rhabarber startet, so schnell geht ihm die Puste aus. An Johannis (24. Juni) ist Schluss mit der Ernte. Bei den nun folgenden Trieben steigt die Oxalsäure und der Rhabarber braucht die Triebe um Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.

Rhabarber verzichten und dafür nicht Unmengen in der Tiefkühltruhe lagern wollen, kommt hier Abhilfe: Die Rharbaber-Sorte Linvingstone ist eine besondere Züchtung, mit der Sie problemlos bis in den Oktober leckere Stängel ernten können. Diese Sorte enthält weniger Oxalsäure. Nachdem einem "normalen" Rhabarber im Sommer die Puste ausgeht, legt der Livingstone noch mal einen Endspurt hin, so dass Sie ganz ohne Konservierungsstoffe bis in den Herbst die Vitamine genießen können.

Übrigens: Wegen seiner knapperen Maße ist der Livingstone auch ein heißer Tipp für alle Balkongärtner