Viele gemeinsame Themen beim Eigenheimerverband Bayern und den Freien Wählern

„Wir sprechen bei vielen Themen die gleiche Sprache“, sagte Wolfgang Kuhn, Präsident des Eigenheimerverbandes Bayern, bei einem Spitzentreffen mit Vertretern der FREIEN WÄHLER Bayern im Bayerischen Landtag am 22. März 2018. Und Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER in Bayern, ergänzt: „Wir kommen in vielen Fragen schneller voran, wenn wir Allianzen bilden und uns gegenseitig unterstützen, so wie bei den Straßenausbaubeiträgen“.

Bei dem Zusammentreffen standen unter anderem die Themen Grundsteuer, Elementarschadenversicherung, Förderung des Wohnungsbaus außerhalb von Ballungsräumen und – erneut – die Straßenausbausatzung auf der Tagesordnung.

Landesvorsitzender Hubert Aiwanger, versicherte den Verbandsvertretern, darunter die Vizepräsidentin Sibylle Banner und Schatzmeisterin Christa Christ, dass die FREIEN WÄHLER alles daransetzten, dass die CSU ihr Versprechen, die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen, einhält.  "Jetzt geht es darum, die CSU an ihre Aussagen zu erinnern und sie darauf festzunageln, dass die Strabs abgeschafft wird. Es ist allen klar, dass uns dieses Thema noch einige Zeit beschäftigen wird, aber jetzt müssen erstmal den Worten Taten folgen." Präsident Kuhn ergänzte darauf: „Die Argumente des Eigenheimerverbandes Bayern müssen auch bei den nachfolgenden Diskussionen Gehör finden. Wir werden nicht aufhören, uns für unsere Mitglieder und deren Belange einzusetzen“.

Benno Zierer von den FREIEN WÄHLERN betonte im Gespräch die Bedeutung des selbstgenutzten Wohneigentums für die Gesellschaft: "Es muss von der Politik die Möglichkeit geschaffen werden, dass sich Menschen Wohneigentum anschaffen können. Denn Wohneigentum bedeutet Verantwortung und Verantwortungsbewusstsein ist eine Säule unserer Gesellschaft. Der Traum vom Eigenheim muss auch künftig für Normalverdiener realisierbar bleiben und darf nicht zum Wunschdenken werden.“ Beide Organisationen betonten in diesem Zusammenhang, dass die ländlichen Gebiete durch eine bessere Infrastruktur und einen schnelleren Breibandausbau attraktiver gemacht werden müssen, damit dort Familien vermehrt ansässig werden können.

Die Vizepräsidentin des Eigenheimerverbandes Bayern, Sibylle Banner, setzte sich erneut für eine Umformulierung des Begriffes „altersgerechtes Bauen“ in „generationsgerechtes Bauen“ ein und erläuterte den Anwesenden die Gründe. „Es ist in den Köpfen der Menschen noch nicht angekommen, dass altersgerechtes Bauen in generationsgerechtes Bauen umbenannt werden muss. Der Begriff "altersgerechtes Wohnen" ist nicht mehr zeitgemäß und im Grunde falsch und muss in generationsgerechtes Wohnen umbenannt werden“, so Sibylle Banner. Nicht nur Senioren würden barrierefreies Wohnen bevorzugen bzw. benötigten diese Art des Wohnens, auch Familien mit Kindern sähen darin große Vorteile, so die Vizepräsidentin. Breite Türen, keine Fußbodenschwellen, Duschen ohne Einstieg und vieles mehr seien Wohnelemente, die Menschen unterschiedlichen Alters angenehm und komfortabel empfänden. „Hier sind wir auf das Engagement aller Beteiligten angewiesen, damit durch die Multiplikatoren die moderne Formulierung „generationsgerechtes Bauen und Wohnen“ zügig durchgesetzt wird und praktische Anwendung im Bauwesen findet. „Denn“, so argumentiert die Vizepräsidentin, „am Ende geht es auch darum, dass damit die Kosten für breitere Türen, schwellenlose Duschen – also barrierefreie Elemente – sinken und für Bauherren erschwinglich werden“.

Am Ende des Treffens im Landtag versicherte Hubert Aiwanger den Vertretern des Eigenheimerverbandes Bayern, dass Wohnungs- und Baupolitik ohne starke Verbände nicht realisierbar sei. Nur gemeinsam würden Herausforderungen bewerkstelligt und könnten Missstände aufgezeigt werden. „Gemeinsam mit Ihrem Verband haben wir schon ein Projekt erfolgreich umgesetzt, jetzt gilt es die Augen für neue Aufgaben offen zu halten", so der Vorsitzende der FREIEN WÄHELR.

BU: Vertreter der FREIEN WÄHLER und des Eigenheimerverbandes Bayern freuen sich über die vielen Unterschriften zum Volksbegehren. Von links nach rechts: Benno Zierer (FW), Nikolaus Kraus (FW), Christa Christ (EHVB), Wolfgang Kuhn (EHVB), Hubert Aiwanger (FW), Sibylle Banner (EHVB), Beatrice Wächter (EHVB), Professor Dr. Michael Piazolo (FW).