Eigenheimerverband zu Gast bei den Grünen

 

Vergangenen Mittwoch waren der Präsident des Eigenheimerverbandes Bayern, Wolfgang Kuhn, sowie Vizepräsidentin Sibylle Banner und die beiden Landesvorstandsmitglieder Heinz Amling und Manfred Solbrig zu Gast bei Fraktion im Landtag. Sigi Hagl, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Grünen in Bayern, und MdL Jürgen Mistol begrüßten die Verbandsvertreter und konnten viele Inhalte während des Gesprächs andiskutieren.

Die Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen und des Eigenheimerverbandes Bayern hatten viele Themen zu erörtern, so dass die zur Verfügung stehende Zeit schnell vergangen war.

 

So standen Themen wie der bevorstehende Wahlkampf, die derzeitige Situation auf dem Wohnungsmarkt, die Veränderung der Grundsteuer, maßvolle Nachverdichtung sowie weitere wohnungspolitische Themen auf der Tagesordnung. Jürgen Mistol, der Sprecher für Bauen, Wohnen, kommunale Fragen und Sport ist, berichtete darüber, dass das Thema Wohnungspolitik zwar in Bayern vorangetrieben werde, allerdings mit „angezogener Handbremse“. „Momentan beschäftigt sich die Regierung mit anderen Themen und dabei gerät die Wohnungspolitik ins Abseits“, so der Grünen-Politiker. Die Landesvorsitzende bekräftigte in dem Gespräch, dass sie die Zusammenarbeit mit dem Eigenheimerverband weiter ausbauen möchte, denn so Sigi Hagl: „Sie sind mit Ihrem Verband nah am Geschehen und können uns als Sparringspartner zur Verfügung stehen“.

Wolfgang Kuhn erläuterte die derzeit anstehenden Herausforderungen am Wohnungsmarkt und zeigte auf, dass der Eigenheimerverband in den letzten Monaten – z.B. durch die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge und der Unterstützung im Bombenfund Freimann – Erfolge aufweisen kann. Sibylle Banner veranschaulichte den Vertretern von Bündnis 90/die Grünen ihre Vision des „generationsgerechten Bauens“ und erntete dafür volle Zustimmung.

Einig waren sich bei dem Zusammentreffen alle, dass auf dem Wohnungsmarkt unbedingt etwas getan werden muss. „Sieht man sich Ballungsräume wie München oder Nürnberg an, dann kann man sehr schön sehen, dass trotz Nachverdichtung und Nahverkehrsausbau die Städte über kurz oder lang die wohnungspolitische Situation werden verändern müssen – andernfalls kommt es zwangsläufig zum Kollaps“, so Jürgen Mistol.

Die Grünen-Politiker und die Vertreter des Eigenheimerverbandes Bayern vereinbarten, sich in regelmäßigen Abständen über die Wohnungspolitik auszutauschen.