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KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“
Das eigene Heim als Lebens-Anlage – aber passen die vier Wände auch zu jeder Lebenslage?
Es gibt im Laufe eines Lebens Situationen, in denen einem alltägliche Abläufe im eigenen Zuhause plötzlich schwieriger erscheinen: Die Hochschwangere findet nur schwer den nächsten Tritt auf der steilen Kellertreppe zur Waschmaschine, der Bauch ist im Sichtfeld. Der Sportler mit gebrochenem Bein weiß nicht so recht, wie er in die Badewanne hinein- und herauskommen soll, ohne gleich den nächsten Sturz hinzulegen. Solche Situationen gibt es viele, aber man denkt dabei nicht daran, bauliche Veränderungen im Eigenheim vorzunehmen, schließlich gehen diese Phasen vorbei.
Was aber, wenn sich im Alter körperliche Einschränkungen einschleichen, die auch bleiben werden? Spätestens dann ist es höchste Zeit, das eigene Zuhause so anzupassen, dass die baulichen Gegebenheiten auch bei Einschränkungen einen bequemen und sicheren Verbleib in den eigenen vier Wänden erlauben. Das vom Bundesbauministerium begünstigte KfW-Förderprogramm unterstützt derartige altersgerechte Umbauten finanziell. „Altersgerecht“ meint dabei gerecht für jedes Lebensalter mit seinen je eigenen Anforderungen an Barrierefreiheit.
Die KfW-Bankengruppe hat dazu 17 Bausteine zur Barrierereduzierung klar definiert. In den nächsten Ausgaben der „Siedlung und Eigenheim“ werden diese Bausteine im Einzelnen erläutern. Um nämlich die Förderung mittels Kredit oder Zuschuss zu erhalten, müssen bestimmte Muss-, Soll- und Kann-Vorschriften bei den einzelnen Umbaumaßnahmen eingehalten werden, die in den sogenannten „Technischen Mindestanforderungen“ zusammengefasst sind. Diese werden wir anhand einzelner Beispiele genau erläutern, so dass Sie sich bei einem geplanten Umbau daran orientieren können.
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